Obere Karibik

0

Obere KaribikObere Karibik

Im Anschluss an die untere Karibik bietet die obere Karibik bietet eine Vielzahl kleinerer und mittelgroßer Buchten, die in der Regel von beeindruckenden Felsformationen eingefasst sind. Auf dem Weg zum Strand ergibt sich daher häufig ein toller Panoramablick auf die Karibik. Für einen umfassenden Eindruck von der Beschaffenheit dieses Abschnittes empfiehlt sich eine organisierte Bootstour, z.B. mit Alibaba von Castara entlang der Küste nach No Man`s Land. Die folgende Liste gibt einen kleinen Eindruck von der Lage und den Gegebenheiten im Uhrzeigersinn:

Anse Fromager

Ein kleiner felsiger Abschnitt, der über den Mot Mot Trail erreichbar ist.

Culloden Bay

Eine kleine, felsige und recht unbekannte Bucht, die ideale Bedingungen zum Schnorcheln bietet. Folgen Sie den Schildern vom “Eco Resort” und fahren am Hotel einfach noch ein Stück weiter.  Von der Culloden Bucht sind die beiden kleineren Buchten Washerwoman’s Bay und Little Bay erreichbar.

King Peter’s Bay

Eine einsame Bucht mit dunklem Sand, die perfekt zum Schnorcheln ist. Auch hier gilt: Bitte keine Wertgegenstände mitnehmen. Die Zufahrt erfolgt über einen ca. 4,5 Kilometer langen einfachen Weg.

Gordon Bay & Celery Bay

Diese empfehlenswerte Bucht ist auch als Cotton Bay bekannt und stellt die Mündung des Cuffie Rivers ins Meer dar. Sie ist von der Straße oder per Boot von Castara oder der Bloody Bay erreichbar. Sie wird auch von einigen Bootstouren-Anbietern zum Picknick angesteuert. Von hier ist auch die kleine Gordon Bay erreichbar.

Castara Bay

Castara hat zwei wunderschöne ca. 2,5 Kilometer lange Sandstrände, die durch einen Fels getrennt sind. Der Große Abschnitt „Big Bay“ ist die Heimat der Fischer und ihrer Kooperative. Morgens und abends bietet sich die Möglichkeit, die Fischer bei der Vorbereitung, Ausfahrt, Ankunft und Entladung der kleinen Boote zu beobachten. Am späten Nachmittag können Sie den fantastischen Sonnenuntergang über der Karibik genießen. Die kleine Bucht, auch Heavenly Bay genannt, ist in der Regel fast menschenleer und perfekt zum Schnorcheln. Mit etwas Glück sieht man einen Manta oder eine Schildkröte

Oberhalb des Dorfes bieten viele Aussichtspunkte einen tollen Blick über die Küste und das Meer. Ebenfalls überzeugt bei vielen Unterkünften der Blick von der Terrasse oder dem Balkon. Ein kleiner Wasserfall leicht abseits des Dorfes biete mit seiner Lagune eine Möglichkeit zur Abkühlung. Die Bedeutung des Tourismus hat in den letzten Jahren in Castara deutlich zugenommen, glücklicherweise sind die bisherigen Aktivitäten weitestgehend im Einklang mit der Natur geschehen.  Die kleinen Restaurants in Castara sind ein guter Ort, um einen Snack oder ein kühles Carb während eines Ausflugs-tages zu genießen.

Little Englishman’s Bay

Bei recht schwerem Zugang bietet die Little Englishman’s Bay gute Badebedingungen

Englishman’s Bay

Abseits der Straße liegt dieser ca. 800 Meter lange Sandstrand, der in tiefes und ruhiges Wasser übergeht. Dieser abgelegene Strand ist einer der schönsten der Insel und sehr gut zum Schnorcheln.

Parlatuvier Bay

Ein toller Strand, auch wenn das Wasser recht schnell tief und die See rau wird. Das kleine Fischerdorf Parlatuvier ist das Synonym des ursprünglichen Tobago.

Dead Bay

Die Bucht ist nach einer blutigen Seeschlacht benannt, nach der der Strand von leblosen Körpern überschwemmt wurde. Zugang ist nur durch eine anstrengende Wanderung möglich. Es empfiehlt sich, dafür in Bloody Bay einen Guide zu buchen.

Bloody Bay

Der unschöne Name ist auf eine Schlacht von 1666 zurück zu führen, bei der eine englische Flotte einen Verbund niederländischer und französischer Schiffe niedergerungen hat. Der Legende nach war die Schlacht so furchtbar, dass sich das Meer rot gefärbt hat. Es gibt allerdings auch die Variante, dass der Kampf zwischen Plantagenbesitzern und Sklaven stattgefunden hat. Konkrete Beweise für die eine oder andere Geschichte gibt es nicht.

Bloody Bay ist eine wunderschöne und ruhige Bucht mit goldenem Sand und kristallklarem Wasser. Bis auf die Fischer ist sie in der Regel menschenleer. Sie ist die letzte Bucht, die an der nördlichen Karibikküste, bevor die Straße durch den Regenwald nach Roxborough abknickt.

Man O’ War Bay

Diese große Bucht enthält wiederum kleinere Buchten, wie die Hermitage Bay, Cambleton Bay und Pirate’s Bay. Somit befindet sich hier in Charlotteville ein toller, ca. 1,5 Kilometer langer Sandstrand mit guten Schwimmbedingungen. Richtung Cambleton gibt es Umkleidekabinen, ein WC und einen Posten mit Badeaufsicht. Ebenfalls besteht dort die Möglichkeit, Erfrischungsgetränke und Snacks zu erwerben.

Es ist ratsam einen der Männer an der Fischer Kooperative anzusprechen, und um eine Fahrt zur Lover´s Bay zu bitten. Der Sand strahlt in verschiedenen Farben und das Wasser dort ist wohl einer der besten Orte zum Schnorcheln auf der Insel.

Pirate’s Bay

Diese tolle Bucht war Drehort zahlreicher Szene des Robinson Crusoe Films aus dem Jahre 1952 und ist der Inbegriff des Karibischen Strandes. Der Name bezieht sich darauf, dass sich hier vor ca. 300 Jahren der Rückzugsort für eine Gruppe plündernde Seeräuber befand.

Von Charlotteville führt ein unbefestigter Weg zum Strand – immer links in Richtung Meer. Der Spaziergang nimmt ca. 20 Minuten in Anspruch. Aus der Stadt weist ein kleines Schild den Weg. Da zum Ende eine lange Treppe mit 170 Stufen herabführt, wird festes Schuhwerk empfohlen. Es wird dringend davon abgeraten, mit dem PKW weiter als bis in die Stadt zu fahren. Der Weg zur Bucht ist teilweise sehr schmal und bietet keinerlei Ausweichmöglichkeiten. Gehen Sie also zu Fuß und genießen den Blick über die Bucht.

Am Strand gibt es ein WC, eine Umkleidekabine und einen kleinen Stand zum Kauf von Kokosnüssen und Kokoswasser. Die Bedingungen zum Schnorcheln sind hervorragend.

Iguana Bay

Eine schöne, abgelegen Bucht am nördlichen Zipfel der Insel, die ausschließlich per Boot zu erreichen ist. Von dort hier gibt es einen tollen Ausblick auf St. Giles Islands. Aufgrund der Lage nicht wirklich zum Schnorcheln geeignet.

Comments are closed.