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Traumstrand Pigeon Point

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Traumstrand Pigeon Point

Auf Tobago gibt es ein Natur-Phänomen, das es sonst nur an wenigen anderen Orten der Welt gibt – leuchtendes Plankton! Dieses seltene Schauspiel lässt sich bei Dunkelheit in der Lagune von Bon Accord beobachten. Doch die Lagune ist recht abgelegen und nur über das Wasser erreichbar – wie sollen wir also dort hinkommen? Die Lösung ist einfach wie praktisch: Mit dem Kajak oder Stand Up Paddle Board!

Zwei Profis unter einem Dach

Das Team von von Standuppaddle Tobago bietet unter www.standuppaddletobago.com ab Pigeon Point begleitete Touren am Abend zur Bon Accord Lagoon und hat hervorragende Referenzen. Die Anfrage und Buchung laufen völlig unkompliziert und zuverlässig per E-Mail – Douane Kenny, Organisator der Tour, beantwortet alle unsere Fragen nett beantwortet und gibt gute Tipps für den Tag. Der Anbieter arbeitet eng mit der hochprofessionellen Mannschaft von Radicalsports zusammen, mit denen man sich die Basis teilt. Radicalsports ist die wohl bekannteste Anlaufstelle auf Tobago für Wind- und Kite-Surfer aus aller Welt.

Mit Pigeon Point haben wir zudem einen Ausgangspunkt, den wir in den letzten Jahren immer einmal besucht haben wollten, es bisher aber nie geschafft haben. Jetzt haben wir also die Möglichkeit, einen schönen Strandtag mit der Tour am Abend zu kombinieren.

Pigeon Point – der typisch karibische Traumstrand

Pigeon Point ist sicherlich der bekannteste Strand für Touristen auf Tobago. Bei vielen Ausflügen für Gäste von Kreuzfahrtschiffen ist ein Aufenthalt an diesem Ort obligatorisch und somit ist es hier an diesen Tagen besonders voll. Falls Ihr als Tobago-Tourist einen Tage in Pigeon Point plant achtet daher bitte darauf, dass an diesem Tag möglichst kein Kreuzfahrtschiff im Hafen von Scarborough liegt.

Sachen packen und los geht´s!

An einem schönen Donnerstagmorgen ist es dann endlich soweit. Die Strandtaschen sind mit Sonnencreme, Handtüchern, Mützen, Sonnenbrillen, Wechselkleidung und Wasserflaschen gefüllt – mehr brauchen wir für den Tag nicht. Oder doch – für einen langen Tag am Strand empfiehlt sich noch etwas zu Lesen und Musik zur Entspannung.

Nach einem gemütlichen Frühstück werden wir von unserem Taxi abgeholt und bis Pigeon Point gebracht. Die ca. 15 minütige Fahrt führt uns heraus aus Buccoo und durch Canaan, bis die Straße an der Store Bay schließlich die Küste reicht. Nun geht es noch wenige hundert Meter weiter in Richtung Norden, bis wir schließlich eine Pforte mit Kasse erreichen.

Für 20TT$ gibt es Zutritt zum Paradies

Eintritt für einen Besuch am Strand? Ja, Pigeon Point ist einer der wenigen Strände auf Tobago, für die eine kleine Gebühr beim Eintritt entrichtet werden muss. Wie sich später noch bestätigt, sind die 20 TT$ (ca. 3 Euro) für den Tag ein fairer Preis und gerechtfertigt.

Wir haben dem Taxifahrer während der Fahrt von unserer Kajak-Fahrt erzählt, die wir abends noch unternehmen werden. Er zeigt uns freundlicherweise auf dem weitläufigen Gelände den Stützpunkt von Radicalsports und setzt uns dort ab. Die Fahrt ist mit 70 TT$ (ca. 10 Euro) recht günstig, so dass wir Touristen mit einem Apartment im Süden der Insel einen Besuch von Pigeon Point auch für einen kürzeren Aufenthalt empfehlen können.

Der Strand ist ein Traum in Weiß

Zu Fuß geht es nun vom Parkplatz zum Strand. Wow – was für ein Traum! Der lange, schneeweiße Sandstrand ist perfekt gepflegt und geht seicht in die kristallklare Karibik über. Kinder spielen im Wasser und bauen Sandburgen an Land, während es sich die Eltern auf der Sonnenliege gemütlich machen.

Vom leiblichen Wohl bis zum Schließfach und WiFi ist an alles gedacht

In kleinen netten Holzbauten sorgen Bars und Imbiss-Stände für das leibliche Wohl, saubere Toilettenanlagen und Miet-Schließfächer runden die gute Infrastruktur ab. Urlaubsbedarf und lokale, handgemachte Souvenirs werden in typischen Strandläden angeboten. So ist es nicht gleich ein Drama, wenn das Handtuch zu Hause vergessen wurde, die Sonnencreme leer ist oder der Schwimmreifen kaputt geht.

Der Pavillon mit Strohdach ist das Wahrzeichen von Tobago

Am südlichen Ende des Strandes sehen wir dann das Wahrzeichen von Tobago schlechthin! Am Ende eines langen Steges steht stolz der Pavillon mit Strohdach und präsentiert sich vor typisch karibischem Panorama.

Der Steg ist Ausgangsbasis für Bootstouren

Am Steg herrscht reges Treiben, da Glasbodenboote und andere kleine Schiffe Touristen zu Fahrten zum Nylon Pool, Buccoo Reef und No Man´s Land aufnehmen. Doch noch ist das Meer nicht unser Ziel, der Tag soll tatsächlich ganz im Zeichen der Erholung stehen. Wer die Möglichkeit hat, die Ziele der Boote mit einer Tour von einem anderen Ausgangspunkt zu erreichen, z.B. mit Alibaba Tours von Castara, sollte dieses unserer Meinung nach vorziehen. Die Touren vom Pigeon Point sind unseres Wissens auch zuverlässig und seriös, doch der touristische Trubel nimmt der Fahrt ein wenig den Charme.

Sonne, Liege, Wifi – Erholung im 21. Jahrhundert

Wir schlendern noch etwas am flach abfallenden Wasser entlang, bis wir unter einer Palme einen schön schattigen Platz finden. Noch ist es leicht bewölkt, doch der Tag wird sicherlich wieder viel Sonne bringen. Ein freundlicher Mitarbeiter bietet uns an, Strandliegen bei ihm zu mieten. 20 TT$ pro Liege sind ein fairer Preis für den ganzen Tag. Jetzt noch schnell T-Shirt ausziehen, eincremen, Kopfhörer einschalten und relaxen – genau so muss Urlaub sein!

Dank gratis WiFi kann sogar Musik direkt aus dem Netz gestreamt werden, ein neues E-Book heruntergeladen und den Lieben zu Hause Fotos vom Strand geschickt werden.

Der Strand ist gut besucht aber bei Weitem nicht überfüllt. Man verbringt den Tag also nicht dicht Liege an Liege gepresst – jeder macht es sich so bequem, wie er möchte und hat genug Privatsphäre.

Gute Verpflegungsmöglichkeiten vor Ort

Zum Mittag schauen wir uns etwas an den Imbiss-Buden um und schauen, was das Angebot hergibt. Es werden Burger, Pommes, Chicken Wings und sonstiges Fastfood angeboten – nicht besonders abwechslungsreich, dafür aber zu fairen Preisen. Gleiches gilt für Eiscreme und Getränke.

Nach Schließung des Eingangs um 17 Uhr wird es leerer

Nachdem die Sonne nun prall vom Himmel scheint vertreten wir uns etwas die Füße, um endlich das obligatorische Touristen-Foto am Steg mit der Hütte zu machen. Ja – es ist kitschig, gehört aber irgendwie auch dazu, wenn man einmal vor Ort ist.

Gegen 17 Uhr wird es spürbar leerer am Strand. Der Einlass ist nun nicht mehr möglich und viele Tobagonians möchten vor Einbruch der Dunkelheit zu Hause sein.

Nächstes Ziel: Surfer-Basis

Langsam packen wir also auch unsere Sachen zusammen und machen uns auf den Weg zur Basis von Radicalsports / Standuppaddle Tobago am anderen Ende des Strandes.

Erfahrt im zweiten Teil des Berichtes, was wir bei unserer Tour zum “selbstleuchtenden Plankton” erlebt haben.

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