Sicherheit & Gesundheit

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Sicherheit & GesundheitSicherheit & Gesundheit

Immer mehr Urlauber wählen ihr Reiseziel abhängig von der Sicherheit vor Ort und in Sorge um die Gesundheit. Wir geben auf dieser Seite Tipps für einen sicheren und gesunden Aufenthalt sowie eine gut sortierte Reiseapotheke.

Sicherheit

Die Travel Risk Map hat Tobago als sicheres Reiseziel ausgewiesen. Da aber auch diese Trauminsel nicht völlig frei von Kriminalität ist, empfehlen wir einige auf der ganzen Welt gültige Regeln zu beherzigen:

  • vermeiden Sie das Tragen von teurem Schmuck und  hochwertigen Uhren
  • tragen Sie nicht mehr Bargeld als nötig mit sich
  • unterlassen Sie den Erwerb und / oder Konsum von Drogen. Auch wenn das Gegenteil erzählt wird – diese Delikte werden konsequent verfolgt und sehr hart bestraft. Insbesondere die Ein- bzw.  Ausfuhr von Drogen ist mit extrem empfindlichen Haftstrafen belegt!
  • erkundigen Sie sich bei ihrem Vermieter und ggf. in der Nachbarschaft,  ob es in letzter Zeit in der Gegend sicherheitsrelevante Vorfälle gegeben hat. Richten Sie ihr Verhalten und die Sicherung der Unterkunft (z.B. nächtliches Schlafen mit offenem Fenster) danach.
  • größere Menschenmengen – z.B. bei der Sunday School –  sind in der Regel unproblematisch. Sollten Sie dennoch das Gefühl haben,  dass die Stimmung kippen könnte,  verlassen Sie den Ort des Geschehens und beobachten das weitere Treiben mit etwas Abstand.  Der Konsum von (zu viel) Alkohol und Drogen  kann leider zu Aggressionen führen und den schönsten Abend jäh enden lassen. Gleiches gilt für den Kontakt mit stark alkoholisierten bzw. von Drogen beeinflussten Personen.

Gesundheit und Reiseapotheke

Trinidad und Tobago verfügt über ein sehr gutes Gesundheitswesen. Eine günstige und obligatorische Krankenversicherung sichert die Einheimischen ab. Für Touristen empfiehlt sich der Abschluss einer Auslandsreisekrankenversicherung. Ärzte gibt es in größeren Ortschaften, in Scarborough befindet sich ein gut ausgestattetes Krankenhaus.

Von staatlicher Seite wird großer Wert auf die Bekämpfung der gefährlichen Tiger-Moskito gelegt, um die Ausbreitung des Dengue-Fiebers zu vermeiden. Es empfiehlt sich dennoch, aufgrund des ganzjährigen  Aufkommens anderer Mückenarten, ein entsprechender Schutz. Die meisten Unterkünfte ohne  Klimaanlage sind mit einem Moskitonetz im Schlafbereich ausgestattet – fragen Sie im Zweifelsfall bei Ihrem Vermieter nach. Schützen Sie sich tagsüber mit einem Mückenschutz mit DEET (z.B. Anti Brumm Pumpspray) – Mittel ohne diesen Wirkstoff sind bei den dortigen Mücken wirkungslos. Da Stiche nicht gänzlich zu vermeiden sind, sollten diese zeitnah mit einem Stift zur Linderung des Juckreizes  (z.B. Autan Akut) behandelt werden. Sowohl mit dem Schutz, als auch dem Stift, haben wir persönlich sehr gute Erfahrungen gemacht.

Nach Regenschauern ist der direkte Kontakt mit dem Sand am Strand zu vermeiden. Um den Bissen von Sandflöhen auszuweichen, sollte immer eine Liege oder sonstige Unterlage genutzt werden. Bewährt hat sich bei uns die Nutzung einer Strandmuschel. Neben dem Schutz vor Sand und Sandflöhen bietet diese auch einen zusätzlichen UV-Schutz. Der Aufbau ist schnell und unkompliziert und das Päckchen passt gut in das Reisegepäck.

Das Trinkwasser hat grundsätzlich eine gute Qualität, dennoch empfiehlt sich zum Kochen und Zähneputzen die Nutzung abgefüllten Wassers. Dieses ist günstig in allen Super- und Minimärkten erhältlich.

In öffentlichen Gebäuden,  z. B. kleineren Restaurants, entsprechen die hygienischen Umstände nicht immer mitteleuropäischen Ansprüchen. Desinfektionsmittel und Desinfektionstücher sind somit gute Begleiter.

In die gut sortierte Reiseapotheke gehören Mittel zur Bekämpfung von Magen-Darm-Problemen, Fieber und Entzündungen. Bitte sprechen Sie vor der Abreise mit Ihrem Arzt oder Apotheker, um die für Sie besten Medikamente zusammen zu stellen.

Vor der Reise wird grundsätzlich eine Hepatitis A-Schutzimpfung  empfohlen. Bei längeren Aufenthalten und intensivem Kontakt mit Einheimischen, insbesondere Kindern und Jugendlichen, sollte auch eine Impfung gegen Hepatitis B erfolgen.

Auch wenn Tobago kein typisches Reiseziel für Sextouristen ist und Prostitution kaum verbreitet ist, sind die üblichen Vorkehrungen gegen HIV/Aids zu treffen. Vermeiden Sie ungeschützten Sexualkontakt

Schützen Sie sich auch vor Tollwut. Freilaufende Hunde und Katzen sowie Waldtiere und Fledermäuse sind potenziele Überträger. Insbesondere bei Langzeitreisenden, Kindern und Rucksackreisenden sind erhöhte Aufmerksamkeit und eine Impfung geboten. Bitte wenden Sie sich im Falle eines Bisses schnellstmöglich an einen Arzt.

Beachten Sie bitte grundsätzlich die Medizinischen Hinweise des Auswärtigen Amtes.

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